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Tierarztfragen

September 2018Kathrin fragte unseren Tierärztin:Ist getreidefreie Nahrung wirklich besser für Hunde und Katzen? Das ist im Moment Thema bei meinen Bekannten und mir. Schließlich wollen wir die beste Ernährung für unsere Lieblinge.

Sehr geehrte Frau F.,

Hunde und Katzen sind „Fleischfresser“, besser ausgedrückt „Beutetierfresser“. Das heißt, dass Fleisch einen Großteil ihrer Nahrung ausmachen sollte. Dennoch benötigen sie Kohlenhydrate für eine ausgewogene Ernährung.

Mittlerweile gibt es viele Nass- und Trockenvollnahrungen, in denen diese Kohlenhydrate aus Alternativen zu Getreide bestehen – Kartoffeln, Amaranth oder Tapioka zum Beispiel. Das hat vor allem dann Vorteile, wenn Hunde oder Katzen allergisch auf Getreide wie Weizen, Reis oder auf Mais reagieren.  Da diese Unverträglichkeiten zunehmen, ist dieser neue Trend für viele Tiere eine optimale Lösung.

Wenn Ihr Vierbeiner jedoch bisher gut mit Getreide zurecht gekommen ist, kann er das bedenkenlos weiterhin bekommen. Getreide liefert gut verdauliche Kohlenhydrate, sollte jedoch in der Rezeptur nicht den Hauptanteil ausmachen. Viel Fleisch ist immer noch das wichtigste Kriterium für eine gute Qualität einer Nahrung.

Grundsätzlich ist noch zu erwähnen, dass Katzen deutlich mehr Fleisch benötigen als Hunde. Hier ist eine Minderung des Getreideanteils zu Gunsten anderer Quellen von noch größerer Bedeutung als für Hunde.

Herzliche Grüße, Dr. Gabriele Wessel-Falkenhain.

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